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Kokzidien

Kokzidien


In der EU sind 13 Arten von Kokzidien bekannt. Es sind kleine Sporentierchen, Einzeller, der Gattung Emeria.

3 Arten gelten als krankmachend.

Emeria  Bovins        (vorwiegend im Stall)
Emeria Zuerni         (vorwiegend im Stall)
Emeria alabmensis  (vorwiegend auf der Weide)


Sie werden über das durch Vögel, Geflügel verunreinigte Futter aufgenommen und beginnen sich im Darm zu Oozysten zu entwickeln. Bei erwachsenen Tieren muss es deshalb nicht zu Durchfall kommen.

Circa 16 -22 Tage nach Umstellung der Kälber oder 6 – 8 Tage nach Weideaustrieb werden diese aus geschieden .

Kommen sie mit Luft in Berührung verändern sie sich und werden infektiöse Ooszysten. Bei Aufnahme durch das Tier gelangen sie in den Darm und schädigen sofort die Darmzotten.


Stark
er Durchfall ist die Folge.

positive Vorraussetzungen zur Verbreitung der  Kokzidien:

- mangelnde Stallhygiene
- hohe Stalltemperatur
- zu hohe Luftfeuchtigkeit
- Futterwechsel (absetzen von der Milch)
- Umstallung
- Zukauf
- schwaches Immunsystem durch mangelnde Versorgung mit hochwertigem Kolostrum in den ersten 6 Stunden

Durch die Bereitstellung von Minilic Pulmozen Leckschalen mit speziellen Kräutern und ätherischen Ölen beugen Sie der Entwicklung von Kokzidien vor.

Als hygienische Maßnahme sollten Sie unbedingt nach gründlicher Reinigung der Kälberbox, desinfizieren mit einem Desinfektionsmittel gegen behüllte Wurmeier. ( Kokzi Des, nach Angabe des Herstellers.)

Hühner und Vögel im Stall sind nachteilig. (Verschmutzung des Futters durch deren Kot)

Biestmilch:

Biestmilch ist das kompletteste Nahrungsmittel für Säuger (Mensch + Tier)

Sie sollte pro Liter mindestens  120 000 Immunglobuline enthalten.
Als Kontrolle bedienen Sie sich eines Kolostrum – Spektrometers.

Folgende Kriterien haben Einfluss auf die Qualität der Biestmilch:

- Alter der Kuh:
  b
is 3. Kalbung: Menge und Inhalt der Biestmilch sind meist nicht ausreichend.

- Menge des ersten Gemelks:
 
Bei 4-5 Litern werden die Immunglobuline verdünnt. Das Kalb müsste die erste Mahlzeit 4-5l Milch saufen um ausreichend
  geschützt zu sein. Was nicht möglich ist, da der Darm des Kalbes die ersten Stunden nicht mehr als 1 Liter Milch verdauen kann.
  Größere Mengen bleiben im Labmagen, es kommt zu einer Labmagendehnung mit zum Teil Rissen in der Schleimhaut oder
  Überschwappen in den Pansen. Tiere, die in der Trockenstell Phase mit Antibiotika behandelt wurden oder an Stoffwechsel -
  störungen leiden haben in der Regel eine mindere Qualität der Biestmilch.

Sollte die erforderliche Menge der Immunglobuline laut Test nicht vorhanden sein, mischen Sie einen Beutel Calvicol der Biestmilch bei.
Am Wirkunksvollsten sind die ersten 6 Stunden nach der Geburt, da in dieser Zeitspanne der Darm für die Globuline durchlässig ist.
Danach sind die Immungobuline nur noch in geringen Mengen darmdurchlässig, im Darm aber lokal wirksam und schützend.

Biestmilch  von älteren Tieren mit ausreichend guter Qualität kann auch eingefroren werden.
Sie verliert jedoch bis zu 40% ,durch wiedererwärmen, ihrer Qualität.

 

Kolostrum – Spektrometer:

Kleines Gerät zum Feststellen der Inhaltstoffe in der Biestmilch. Die Menge der Imunglobuline wir gemessen.

Zeigt das Gerät zum Beispiel 120 000 / 1Ltr. an, so ist das Kolostrum bestens. Das heißt, mit 1 Liter Kolostrum ist das Kalb ausreichend geschützt .

Sollte das Gerät jedoch 120 000/ 5ltr. anzeigen heißt das, dass das Kalb die erste Mahlzeit 5 Liter Tränke saufen müsste um ausreichend geschützt zu sein. Das ist nicht möglich, weil der Darm diese Menge in den ersten Stunden  nicht verdauen kann.